Einladung zum Gipfel gegen Ungleichheit … Praxis meets Wissenschaft

Am Mittwoch, 30.09.2026 ab 13:00 Uhr und Donnerstag, 01.10.2026 bis 13:00 Uhr findet in Berlin-Kreuzberg der Gipfel gegen Ungleichheit statt.

Diese Veranstaltung zielt gleichermaßen auf die Partizipation und demokratische Teilhabe von armen Menschen sowie auf den Dialog mit dem politischen Raum und der Öffentlichkeit.

Zu diesem Treffen sollen Aktive zusammenkommen:

  • aus der Politik,
  • aus Wohlfahrtsverbänden,
  • aus der Wissenschaft sowie
  • Menschen mit Armutserfahrung.

 

Die Tagung findet statt

  • in der Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Straße,
  • beim AWO-Bundesverband, Blücherstraße,
  • sowie bei der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen im IG-Metall-Haus in der Alten Jakobstraße.

 

Seit vielen Jahren veranstalten die Nationale Armutskonferenz, die Diakonie Deutschland und der Paritätische Gesamtverband armutsbezogene Großveranstaltungen wie Armutskongresse oder Treffen der Menschen mit Armutserfahrung. In diesem Jahr werden der fachliche Austausch und das Treffen der Selbstorganisation auf dem Gipfel gegen Ungleichheit verbunden.

 

Armut in Deutschland ist real. Sie bedeutet: Ich bin nicht dabei. Ich kann nicht bei dem mitmachen, was für andere selbstverständlich ist. Armut geht an die Würde und an das Selbstwertgefühl. Armut verletzt die Selbstwahrnehmung. Menschen, die von Armut gefährdet sind, werden beleidigt und respektlos behandelt. Diesen Menschen wollen wir eine Stimme und einen Ort zum Austausch geben. Wir wollen sie zusammenbringen mit Menschen, die in der Politik etwas bewegen, in der Wissenschaft über Soziales forschen, in Verbänden Hilfen organisieren und Lobbyarbeit gegen Armut unterstützen.

 

Die Veranstaltung wird Mut und Wut, Ratlosigkeit und Wissen, Macht und Ohnmacht, Berliner*innen und Angereiste zusammenbringen.

  • In Workshops werden Probleme wie Durchsetzung sozialer Rechte, Sprechen über Armut, Demokratie in Gefahr, ausreichende Existenzsicherung, Wohnungsnot, und Zugänge zu Bildung bearbeitet.
  • Beitragende aus der Selbstorganisation von Menschen mit Armutserfahrung, Verbänden, Politik und Medien geben spannende Inputs. So wird beispielsweise Carolin Emcke eine Keynote halten.
  • Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, spricht und Fachpolitiker*innen aus dem Ausschuss für Arbeit und Soziales haben bereits ihre Teilnahme zugesagt.
  • Aus der Veranstaltung entstehen vielfältige Aktionen.
  • Bei der Abendveranstaltung „Bühne frei gegen Ungleichheit“ kommen mit dem Legislativen Theater Menschen mit Armutserfahrung auf der Bühne ins Gespräch mit Abgeordneten und dem Publikum. Marc-Uwe Kling und Bernadette La Hengst mit dem Chor der Statistik treten auf.
  • Die Medien werden eingeladen, sich ein neues und anderes Bild von einem Leben in Armut zu machen.

 

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Bitte beachten Sie: Aufgrund des großen Interesses nehmen wir Ihren Anmeldewunsch zunächst als Interessenbekundung auf. Bitte beachten Sie, dass sich jede teilnehmende Person einzeln anmelden muss. Wir geben Ihnen eine Rückmeldung, ob noch ein Platz für Sie verfügbar ist, und bemühen uns, Diversität aktiv durch eine entsprechende Platzvergabe zu gewährleisten.

Fachveranstaltung „Gipfel gegen Ungleichheit. Praxis meets Wissenschaft im Rahmen des Armutsgipfels“: Hier anmelden: https://eveeno.com/ag2026

Für das Treffen der Menschen mit Armutserfahrung und die Abendveranstaltung “Bühne frei gegen Ungleichheit” bitten wir jeweils um separate Anmeldung: 

Treffen der Menschen mit Armutserfahrung: Hier anmelden:  https://eveeno.com/tma26

Abendveranstaltung “Bühne frei gegen Ungleichheit“:
Hier anmelden: Bühne frei gegen Ungleichheit – Der Paritätische – Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege

 

Bitte beachten Sie: Menschen mit Armutserfahrung, die eine Fahrtkosten- und Übernachtungs-Übernahme in Anspruch nehmen wollen, müssen sich für das Treffen der Menschen mit Armutserfahrung anmelden. Die Kostenübernahme erfolgt nur im Zusammenhang mit einer Zusage zu diesem Treffen. Das Budget ist begrenzt.

Die Fachveranstaltung wird gefördert von

 

Das Treffen der Menschen mit Armutserfahrung wird gefördert von

 

Die Abendveranstaltung „Bühne frei gegen Ungleichheit“ wird gefördert von

Veranstalter sind: Die Nationale Armutskonferenz, die Diakonie Deutschland, die Evangelische Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor und der Paritätische Gesamtverband in Zusammenarbeit mit dem AWO-Bundesverband und der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen.

Berichte: 6. – 8.11.25 Treffen der Menschen mit Armutserfahrung

Rund 100 von Armut betroffene Menschen trafen sich am 6. und 7.11.2025 in den Räumen der Diakonie Deutschland. Beim Treffen der Menschen mit Armutserfahrung der Nationalen Armutskonferenz (nak) wollten sie sich austauschen, Themen diskutieren, die für von Armut betroffene Menschen wichtig sind, und ihre Forderungen an die Politik formulieren. Am 8.11. folgte eine Aktion am Berliner Alexanderplatz, um auf die entwickelten Forderungen und die Probleme der Menschen mit Armutserfahrung aufmerksam zu machen.

Die umfassende Dokumentation mit einem ausführlichen Bericht über die Veranstaltung können Sie an dieser Stelle herunterladen:
Dokumentation Treffen der Menschen im Armutserfahrung 2025-finx

Zum Treffen der Menschen mit Armutserfahrung vom 6. – 8. November 2025 gab es die folgende digitale Pressemappe zur PK am Do morgen:
https://ewde.sharefile.eu/share/view/s92163e398745449b92007bdf30d25fa0/foff2c9e-d809-40a6-a438-af9b04e5f117

TMA 2025 Alex Embs Statement

TMA 2025 Einführung nak Monja Ben Messaoud

TMA 2025 Erklärung

TMA 2025 Manja Starke Statement

TMA 2025 Personen-Portraits OrgaTeam mit Bild

TMA 2025 PM

TMA 2025 Yvonne S Statment

Eine Auswahl von Medienberichten zum Treffen der Menschen mit Armutserfahrung:

https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20251107_1930/nationale-armutskonferenz.html (hieraus auch Ausschnitte im rbb-Inforadio)

https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/20251107_1930/armut-brandenburg.html

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/buergergeld-reform-grundsicherung-kritik-100.html

www.ardmediathek.de/video/heute-in-deutschland/heute-in-deutschland-vom-7-november-2025/zdf/Y3JpZDovL3pkZi5kZS9QUk9EMS9TQ01TXzdmZjQ2NTdhLTBmNWMtNDEzOS05ZWFkLTRiMzEzMWExNTE1Yw

https://www.stern.de/news/nationale-armutskonferenz–betroffene-fordern-respekt-und-unterstuetzung-36195098.html (die hier zitierte afp-Meldung taucht an vielen Stellen bei online-Medien auf)

https://evangelische-zeitung.de/armutskonferenz-startet-wunsch-nach-respektvoller-debatte

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1195299.armut-armutskonferenz-es-gibt-immer-raum-fuer-verbesserungen-vor-ort.html

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1195313.soziale-ungleichheit-ich-kann-mich-wehren.html

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/buergergeld-reform-grundsicherung-kritik-100.html

www.ardmediathek.de/video/heute-in-deutschland/heute-in-deutschland-vom-7-november-2025/zdf/Y3JpZDovL3pkZi5kZS9QUk9EMS9TQ01TXzdmZjQ2NTdhLTBmNWMtNDEzOS05ZWFkLTRiMzEzMWExNTE1Yw

Fragenkatalog Parallelbericht – wsk List der UN

Zu den internationalen Menschenrechtsverträgen, denen die Bundesrepublik Deutschland beigetreten ist, gehört auch der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle (wsk) Rechte. Ein UN-Ausschuss prüft, ob und wie die Vertragsstaaten die Rechte des Paktes verwirklichen. Er besteht aus von den Regierungen der Vertragsstaaten benannten unabhängigen Fachleuten. Die Mitglieder des Ausschusses zum wsk-Pakt kommen derzeit aus Ländern wie Rumänien, Indien, Mexiko und auch Deutschland. Regelmäßig müssen die Regierungen dem Ausschuss über die Umsetzung der wsk-Rechte berichten. Der Ausschuss führt anschließend einen Dialog mit Regierungsvertreter*innen und veröffentlicht danach abschließende Bemerkungen zum Stand der Umsetzung der wsk-Rechte in dem betreffenden Staat. Ende 2023 hat die Bundesregierung ihren siebten Staatenbericht beim Ausschuss abgegeben. Er wird im Herbst 2025 mit dem Ausschuss diskutiert werden. Organisationen der Zivilgesellschaft können sowohl Parallelberichte zu den Staatenberichten einreichen als auch dem Ausschuss Fragen vorschlagen, die dieser der Bundesregierung stellen soll. Die Nationale Armutskonferenz und die Diakonie Deutschland beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder an dem Verfahren und haben gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtverband den folgenden Fragenkatalog eingereicht. Hier nachlesen.

 

 

Beteiligungsmöglichkeiten am 7. Staatenberichtsverfahren Deutschlands vor dem UN-Sozialpaktausschuss

Am 31.03.2025 findet in den Räumen der Diakonie Deutschland eine Veranstaltung des Deutschen Instituts für Menschenrechte über die Beteiligungsmöglichkeiten am 7. Staatenberichtsverfahren Deutschlands vor dem UN-Sozialpaktausschuss statt. Ein Teil der Veranstaltung wird im Internet übertragen. Den Stream können sie unter folgendem Link aufrufen.

Positionen und Vorschläge zu gesundheitsbezogenen Aspekten der Armut in Deutschland

Die Nationale Armutskonferenz ruft die Abgeordneten des 21. Deutschen Bundestages zu einer aktiven Politik der Armutsbekämpfung auf.

Es gilt, die aktuell bestehende Kausalität „Armut macht krank, Krankheit macht arm“ endlich aufzulösen. Dazu benötigt es konkrete Handlungen in unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsvorsorge und -versorgung für armutsgefährdete und -betroffene Menschen.

Im beigefügten Positionspapier finden Sie hierzu konkrete Vorschläge, die den Fraktionsvorsitzenden zugesendet wurden.
25-03-27 Positionspapier Armut macht krank

Schattenbericht 2025: Armut in Deutschland

Der Schattenbericht wurde in einer gemeinsamen Schreibgruppe von Menschen mit Armutserfahrung und Aktiven aus Organisationen und Verbänden erarbeitet. Er bündelt die Sicht von Menschen mit Armutserfahrung auf dieses Thema und ihre Erfahrungen.

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